Neufassung vom 23. August 2024
Der Verein VfR Marienfeld 1946 e.V. gibt sich folgendes Leitbild, an dem sich das Vereinsleben und die Arbeit der Organe, der Amts- und Funktionsträger*innen sowie aller sonstigen Mitarbeiter*innen orientieren: Grundlage der Vereinsarbeit ist das Bekenntnis aller Mitglieder des Vereins zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Verein, seine Amtsträger*innen und Mitarbeiter*innen bekennen sich zu den Grundsätzen eines umfassenden Kinder- und Jugendschutzes und treten für die körperliche und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein. Der Verein, seine Amtsträger*innen und Mitarbeiter*innen pflegen eine Aufmerksamkeitskultur und führen regelmäßig Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport durch. Der Verein steht für Fairness und tritt für einen doping- und manipulationsfreien Sport ein.
Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher und ethnischer Toleranz und Neutralität. Der Verein wendet sich gegen Intoleranz, Rassismus und jede Form von politischem Extremismus. Er tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen sowie jeder Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie verbaler, körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art ist, entgegen.
Der Verein fördert die Inklusion behinderter und nichtbehinderter Menschen und die Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Er verfolgt die Gleichstellung der Geschlechter. Der Verein verpflichtet sich zu verantwortlichem Handeln auf der Grundlage von Transparenz, Integrität, Partizipation und Nachhaltigkeit als Prinzipien einer guten Vereinsführung.
Der Name des Vereins lautet: „Verein für Rasensport Marienfeld 1946 e.V.“.
Der Sitz des Vereins ist Marienfeld, Gemeinde Much.
Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Siegburg eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr
Die Vereinsfarben sind Rot / Blau / Weiß.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendarbeit.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. Dazu gehören auch der Bau und die Unterhaltung von Sportanlagen. Der Verein ist selbstlos tätig und er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft/Vereins. Personen haben bei Ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
Der Verein führt ein Siegel in Rundform, in dem ein laufender Fußballspieler mit Ball im Zentrum enthalten ist und am Rand die Zuschrift VfR Marienfeld 1946 e.V. angebracht ist.
Der Verein ist Mitglied des Fußballverbandes Mittelrhein e.V., des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes e.V. und des Deutschen Fußballbundes sowie des Deutschen Sportbundes e.V. Die Satzungen dieser Verbände sind für den Verein bindend.
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Die Anmeldung erfolgt schriftlich beim Vorstand. Bei Minderjährigen hat die Anmeldung durch die gesetzlichen Vertreter zu erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, wobei im Falle der Ablehnung die Begründung schriftlich erfolgen muss.
2. Der Verein kann Ehrenmitglieder führen. Über die Ernennung entscheidet die Mitgliederversammlung.
3. Die Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen aktives und passives Wahlrecht; jüngere Mitglieder des Vereins haben Stimm- und Wahlrecht innerhalb der Jugendvertretung.
1. Die Mitgliedschaft endet:
a) durch Tod des Mitglieds
b) durch Austritt des Mitglieds
c) durch Ausschluss aus dem Verein.
2. Der Austritt kann nur durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen. Die schriftliche Erklärung kann per Briefpost oder per e-Mail erfolgen. Er ist nur zum Ende des Kalenderjahres möglich, in dem der Austritt erklärt wurde.
3. Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat. Weiterhin ist ein Ausschluss möglich, wenn das Mitglied nach dreimaliger erfolgloser schriftlicher Anmahnung den Mitgliedsbeitrag nicht geleistet hat.
4. Über den Ausschluss entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Zuvor ist dem Mitglied Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu gewähren. Der Ausschluss ist schriftlich mitzuteilen.
1. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge.
2. Mitgliedsbeiträge und Umlagen werden von der Mitgliedersammlung in einer Beitragsordnung festgelegt.
3. Alles Weitere regelt die Beitragsordnung.
Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
3. der Vereinsjugendausschuss
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
2. Die Mitgliederversammlung ist von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Die Einladung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per E-Mail mindestens 14 Tage vor der Versammlung. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und hat eine einzuberufen, wenn mindestens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich verlangen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Einladungsformalien der ordentlichen Mitgliederversammlung.
3. Jedem volljährigen Mitglied steht eine Stimme zu. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
4. Jedes Mitglied kann bis 10 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich per Briefpost oder E-Mail beim Vorstand einreichen.
5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
6. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Die Entscheidung über die Auflösung des Vereins sowie Satzungsänderungen sind mit 2/3-Mehrheit zu fällen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt.
7. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von der Versammlungsleitung und von dem von der Mitgliederversammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnen.
8. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für die folgenden Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
b) Entgegennahme des Kassenberichtes
c) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
d) Entlastung des Vorstandes
e) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins
f) Wahl des Vorstandes
g) Wahl der Kassenprüfer
h) Beschlussfassung über Ordnungen, deren Änderungen und Anträge
1. Der Vorstand ist das ausführende Organ des Vereins. Er führt die Geschäfte und ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ zugewiesen sind.
2. Der Vorstand setzt sich zusammen aus
A) dem geschäftsführenden Vorstand. Dieser besteht aus vier bis fünf Mitgliedern.
B) dem erweiterten Vorstand
a) Vorsitzender des Jugendausschusses (Jugendleiter)
b) Vorsitzender der Alte-Herren-Abteilung
c) Leiter der Gymnastikabteilung
d) den Beisitzern (als Beisitzer können Personen für spezielle Funktionen gewählt werden)
3. Der Vorsitzende des Jugendausschusses, der Alte Herren- Abteilung und der Leiter der Gymastikabteilung sind qua Amt Besitzer im Vorstand. Sie werden über die Versammlungen der Abteilungen gewählt und von der Mitgliederversammlung im Vorstand bestätigt.
4. Gesetzlicher Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes. Zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Vereins, gerichtlich und außergerichtlich, genügt das Zusammenwirken von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes. Die Sitzungen des Vorstandes werden von einem der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes geleitet.
5. Die Aufgaben des Vorstandes werden über eine Geschäftsordnung geregelt.
6. Ein Vorstandsmitglied kann nur aus wichtigem Grund und nur von der Mitgliederversammlung abberufen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Amtsausübung.
7. Die Mitglieder des Vorstandes werden wie auch die Kassenprüfer von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. In geraden Jahren werden zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gewählt, in ungeraden Jahren die anderen zwei bis drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes. Die Beisitzer werden komplett in den ungeraden Jahren gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so beruft der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer. Scheiden während der Amtsperiode mehr als die Hälfte der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder aus, erfolgen Neuwahlen im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Stellen sich keine Mitglieder für den Vorstand zur Verfügung, so ist ein kommissarischer Vorstand bis auf weiteres zu benennen.
1. Die Jugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und Ordnungen des Vereins und der Jugendordnung eigenständig. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.
2. Alles Nähere regelt die Jugendordnung. Diese wird auf Vorschlag der Vereinsjugend von der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie ist nicht Satzungsbestandteil.
Die ordnungsmäßige Buch- und Kassenführung des Vereins wird regelmäßig durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Diese erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.
1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Sporthilfe e.V. Duisburg mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung gemeinnütziger sportlicher Zwecke verwendet wird.
2. Als Liquidatoren werden Mitglieder des Vorstandes bestellt.